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Trainer: Tobias Karsch

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Heute 12:00 Uhr|Autor: Nils Salecker46
 
Bingerbrück zieht aktuell zahlreiche Kicker an. Circa 60 Spieler, dazu eine Reihe A-Junioren, verteilen sich auf drei Teams bei den Aktiven. Archivfoto: hbz/Michael Bahr

Der Traum vom Liga-Triple

Die SG Bingerbrück/Weiler hat den Luxus dreier Teams +++ Die Dritte peilt den Aufstieg in die B-Klasse an

BINGERBRÜCK/WEILER. An die 60 Spieler zählt der Kader. Während sich andernorts Teams aus dem laufenden Spielbetrieb verabschieden, boomt der Fußball bei der Spielgemeinschaft Bingerbrück/Weiler. Vor der Saison meldete die SG eine dritte Mannschaft an. Diese schickt sich nun gar als Tabellenerster der C-Klasse Mainz-Bingen West an, aufzusteigen. Die Bingerbrücker könnten damit im kommenden Jahr mit drei Teams in drei Ligen vertreten sein. Vorausgesetzt, der Aufstieg gelingt, und die erste Mannschaft bleibt in der A-Klasse. 


Schon in der Vorsaison gab es ein Überangebot an Spielern, berichtet Abteilungsleiter Tobias Karsch, der selbst unter anderem die zweite und dritte Mannschaft trainiert. Ein paar standen, auch weil die Reserve den Aufstieg in die B-Klasse anstrebte (in den Aufstiegsspielen verpasste), dann hintenan. „Ich wollte da nicht viel rotieren. Das hat nicht unbedingt für gute Stimmung gesorgt“, erzählt Karsch. Statt diese nach der Saison ziehen zu lassen, gab es einen Deal: Eine dritte Mannschaft, die genügend Spielpraxis für alle bietet. Obwohl Karsch betont: „Es gibt nicht zweite oder dritte Mannschaft, für mich sind das zwei zweite Mannschaften.“ Heißt: besser oder schlechter gibt es für ihn nicht. Beide Teams trainieren dementsprechend gemeinsam.

Wild hin- und hertauschen ist nicht erlaubt

Ursprünglich sollte flexibel sein, wer Zweite oder Dritte spielt. Die Zweite wurde allerdings eher mit Reservisten aus der A-Klasse und die Dritte mit A-Junioren aufgestockt. 14 Spieler aus der höchsten Jugend haben Herren-Spielrecht, berichtet Karsch. Die U 19-Spieler sind aktuell Tabellenzweiter der Landesliga, haben also durchaus was auf dem Kasten. Falls also doch mal Not am Mann sein sollte, ist vorgesorgt. Wild hin- und herschieben darf die SG ihre Spieler aber nicht: Maximal drei dürfen von Spieltag zu Spieltag „runter“ kommen: von der Ersten zur Zweiten , von der Zweiten zur Dritten.

Obwohl das mit dem „hoch“ und „runter“ im Fall der SG so eine Sache ist: Denn mittlerweile hat sich die Dritte an der Spitze der C-Klasse West I festgesetzt, während sich Bingerbrücks Zweite im Mittelfeld der Staffel West II einpendelte. „Der Plan war eigentlich, mit beiden oben dabei zu sein“, sagt Karsch. Stand jetzt hat dies nur die Dritte geschafft. Auch weil die Staffel West I gegenüber der West II, in der sich die Reserven der A-Ligisten tummeln, schwächer sei, meint der Abteilungsleiter. Dementsprechend einfacher sei der Aufstieg in der West I zu erreichen. Und dementsprechend peilen ihn die Bingerbrücker hier nun auch an an.

Drei Teams in drei Ligen zu haben „das war unser Traum“, schildert Karsch. Mittlerweile ist es das klar formulierte Ziel. Aber ganz egal, ob dies klappt oder nicht, ist klar: Die Situation ist luxuriös. Drei Teams zu unterhalten, ist in diesen Zeiten ungewöhnlich für einen A-Ligisten noch mehr. „Das ist definitiv eine komfortable Ausgangslage“, sagt Karsch, dem nicht verborgen bleibt, dass andernorts Teams jüngst Viertäler II aus der C-Klasse West I zurückziehen. Und auch für die Zukunft schaut es alles andere als schlecht aus, Bingerbrück hat alle Jugenden besetzt. Eine vierte Mannschaft allerdings „würde definitiv den Rahmen sprengen“, lacht Karsch, „drei zu managen, ist schon schwierig genug.“

 

 

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