BEWEGUNGSSCHULE

 

Ansprechpartner: Jürgen Graffe

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E-Mail: graffej@web.de

 

 

Teutonia Weiler: Den Preis

gibt's vom DFB-Präsidenten

 

Teutonia Weiler wurde für seine Bewegungsschule ausgezeichnet. Fußball-Legende Otto Rehhagel steht dafür als Pate zur Verfügung. 

Von Jochen Werner 

 

 

WEILER. "Ganz überraschend kam die Ehrung nicht." Jürgen Graffe, Vorsitzender des FC Teutonia Weiler, lehnt sich zurück. Nachdem sein Verein im Vorjahr einen Sonderpreis des Südwestdeutschen Fußballverbandes eingeheimst hatte, wurde ihm im Frühjahr 2020 als besonderer Punkt der Wertschätzung die Sepp-Herberger-Urkunde des DFB verliehen. Gewürdigt wurde in der Kategorie Schule und Verein das Engagement der Teutonia abseits des Fußballplatzes. Dotiert war der Preis mit 5000 Euro.  

 

Graffe und Horst Spira hatten die Ehrung in Berlin bei einem "netten Abend", den ZDF-Mann Norbert König moderierte, aus den Händen von DFB-Präsident Fritz Keller entgegengenommen. Mit dabei waren als Paten SWFV-Vize Jürgen Veth sowie Kult-Trainer Otto Rehhagel. Ausschlaggebend, so Graffe, sei das Anschreiben gewesen, in dem er vor allem das Projekt vorgestellt hatte, das die Teutonia an der Realschule plus in Bad Kreuznach betreibt.  

 

Integration wird hier bei Schülern aus 50 Nationen großgeschrieben. 20 Stunden pro Woche sind die Weilerer in normalen Zeiten mit ihrer Bewegungsschule dort aktiv, veranstalten zudem als "Mittagspausenprojekt" ein Fußball-Jahresturnier mit Jungen- und Mädchenmannschaften, für das zwei Schülervertreter die Spielpläne schreiben und umfangreiche Statistiken führen. Tore, Vorbereitungen, alles wird prämiert. Mit einem Teil des Herberger-Preisgeldes könne die Teutonia die Pokale finanzieren, freut sich Graffe.  

 

Im Vereinsprojekt geht es nicht nur um Fußball  

Eingegliedert ins Vereinsprojekt sind außer Kindergärten insgesamt vier Schulen. Dabei geht es längst nicht nur um Fußball. Gerade bei den jüngeren Jahrgängen stehen Allgemeinsport und koordinative Schulungen auf dem Plan. Die Teutonia erreicht mit ihren gerade einmal 184 aktiven und passiven Mitgliedern mehr als 450 Kinder und Jugendliche. Dafür sorgten in den vergangenen Jahren außerdem die Freizeiten in Oster-, Sommer- und Herbstferien für Kinder ab dem Grundschulalter. Ob die allerdings in diesem Jahr in irgendeiner Form stattfinden können, steht in den Sternen. Wenn, dann eher als Ferienbetreuung denn als richtige Freizeit.

 

Investitionen über das Normalmaß hinaus seien nicht geplant. "Wirtschaftlich leiden wir nicht. Natürlich gibt es Einbußen. Im Bereich Jumping Fitness konnten wir keine Gelder generieren", sagt Kassierer Michael Gorges. Jugend- und Aktiventurniere mussten abgesagt werden, genauso ein Comedy-Abend mit Matthias Jung in der Rhein-Nahe-Halle. Der soll im kommenden Jahr stattfinden, wobei die Eintrittskarten ihre Gültigkeit behalten, aber auch zurückgegeben werden können. Insgesamt, so Gorges, hätte der Verein rund 25 000 Euro einnehmen können, die für die Anlage eines kleinen Kunstrasenplatzes verwendet werden sollten. So bleibe man finanziell liquide, werde Anschaffungen und Planungen aber aufschieben.  

 

Jumping Fitness ab diesem Mittwoch wieder möglich  

Nach den Lockerungen hat die Teutonia die an Erwachsene für ein Entgelt überlassenen Trampoline wieder eingesammelt und freut sich an diesem Mittwoch auf den Outdoor-Restart mit Jumping Fitness. "Romantisch in den Sonnenuntergang hinein, das hat was", sagen Gorges und Graffe. Irgendwann soll das Vorhaben, Tischtennis und Badminton im Verein zu reaktivieren, genauso umgesetzt werden, wie das Etablieren der Trendsportart Pound. Graffe ist wichtig, über den Tellerrand hinauszuschauen und sagt: "Wir verschließen uns nicht gegenüber neuen Dingen."

 

Die wohl größte Leistung ist, dass es der Teutonia auch in Zusammenarbeit mit dem SV Bingerbrück gelungen ist, von der F-Jugend bis in den AH-Bereich alle Fußballmannschaften zu stellen. Das funktioniert durch den direkten Kontakt mit Menschen und mit der Bewegungsschule, die die Teutonia einer breiteren Öffentlichkeit bekannt macht. "Der Weg von der Kita zum Verein ist dadurch sicherlich leichter", sagt Graffe.

 

 

 

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DFB-Stiftung Sepp Herberger
„Kinderlachen ist unser Antrieb“: Der FC Teutonia Weiler erhält Sepp-Herberger-Urkunde

 

Hennef/Weiler, 05. März – In Berlin werden am kommenden Montag die Sepp-Herberger-Urkunden verliehen. 13 Preisträger erhalten in den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein, Fußball Digital sowie Sozialwerk Geldpreise in Gesamthöhe von 45.000 Euro. Platz eins in der Kategorie Schule und Verein belegt der FC Teutonia Weiler aus dem Südwestdeutschen Fußballverband. Der Journalist Rainer Kalb stellt den Sieger vor.

 

Es ist schon außerordentlich beeindruckend, was ein „kleiner“ Fußballverein mit Engagement, Beharrlichkeit, einer guten Idee und entsprechender Umsetzung bewirken kann. Ein Paradebeispiel ist der FC Teutonia Weiler, in der Nähe von Bingen gelegen. Nur 200 Mitglieder zählt der Klub, aber jede Woche werden rund 450 Kinder und Jugendliche an unterschiedlichen Schulen und Kindergärten in der Region betreut. „Kinderlachen ist unser Antrieb“, skizzierte Teutonias 1. Vorsitzender Jürgen Graffe einmal den Ursprung der Initiative.

 

Seit dem Jahr 2015 ist die Kinderbewegungsschule ein nicht mehr wegzudenkender Teil des FC Teutonia. Hinzu kommen in Oster-, Sommer- und Herbstferien Ferienfreizeiten für Kinder ab sechs Jahren. Vor neun Jahren hat Graffe mit einem Kollegen die Bewegungsschule ins Leben gerufen, trennte sich schließlich aber von ihm, und baute fortan auf die Kooperation mit Teutonia Weiler. Neben Graffe sind zwei Sportstudenten als Übungsleiter im Einsatz. „Außerdem verfügen wir über zwei Springer“, berichtet er. Dabei handelt es sich um Studenten oder Abiturienten, die Graffe und seinem Team bei der Betreuung der Kinder unter die Arme greifen.

 

Zusammenarbeit mit vier Schulen und sieben Kindergärten

 

„An den Schulen sind wir mit 42 Stunden pro Woche vertreten und an den Kindergärten arbeiten wir zwölf Stunden pro Woche“, erklärt Graffe. Kooperationen bestehen mit den Grundschulen in Weiler und mit den weiterführenden Schulen der IGS Stromberg, IGS Sophie Sondheim in Bad Kreuznach und der Crucenia Realschule Plus in Bad Kreuznach. Zusätzlich kooperiert der Verein mit sieben Kindergärten.

 

In den letzten Jahren musste Graffe feststellen, dass gerade in punkto Bewegung eine ganze Menge Nachholbedarf besteht. „Die Kinder machen das aber klasse, es gibt kaum ein Kind, das sich nicht gerne bei uns beteiligt“, berichtet er. Die zu betreuenden Gruppen dürfen nicht zu groß sein, 15 Kinder sind ideal, mehr als 20 sollten es nicht sein. Er kann sich noch erinnern, dass einige Kinder ohne Sportausrüstung zur Bewegungsschule erschienen sind, „die kamen dann in Jeans“.

 

Es hat sich bezahlt gemacht, dass schon in den Kindergärten mit der Betreuung begonnen wird. Nicht immer stehen richtige Turnhallen dort zur Verfügung, manchmal gibt es nur einen kleinen Turnraum im Kindergarten. Aber auch das ist ausreichend. Mit den Kindern werden Koordinationsübungen gemacht, auch Hand- und Kopfstand an der Wand unter fachlich qualifizierter Anleitung gehören zum Übungsprogramm. „Das Hochklettern am Seil hat vielen Kindern zu Beginn Probleme bereitet, aber auch das geht immer besser. Die Fortschritte sind erstaunlich“, sagt Graffe stolz.

 

Persönlichkeitsentwicklung über den Fußball

 

Bei den Ganztagsschulen sind Graffe und sein Team für die Sport-AGs, Projekte und Lernzeiten an den Schulen zuständig. Im Rahmen des außerunterrichtlichen Schulangebots spielt insbesondere der Fußball eine große Rolle. Mit allen Schulen hat der FC Teutonia Weiler auch eine offizielle Kooperation im Rahmen der DFB-Initiative „Doppelpass 2020“ abgeschlossen. So sollen die vielfältigen Potenziale fußballerischer Betätigung für die Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung der Kinder genutzt werden. An den weiterführenden Schulen ist Graffe mit seinen Übungsleitern für ein Mittagsangebot in den Sporthallen zuständig. Die Kinder können sich in der großen Mittagspause in mehreren Sportarten ausprobieren und austoben. „Dort betreuen wir über das ganze Schuljahr zwischen 30 und 60 Kinder pro Tag in der Halle“, betont er. Zudem organisiert der FC Teutonia Weiler Fußballturniere auf den Socceranlagen der Schulen.

 

Große Resonanz gibt es auch für die Ferienfreizeiten; im Jahr 2020 werden neun Ferienfreizeiten und ein Fußballcamp mit dem 1. FSV Mainz 05 angeboten. Es wird im Sommer auch in Zelten übernachtet, 20 bis 30 Kinder werden das Angebot wahrnehmen. Flüchtlingskinder oder Kinder aus sozial schwachen Familien werden finanziell unterstützt, manchmal sogar die Kosten vollständig übernommen.

 

Und Graffe ist weiter kreativ: „Der FC Teutonia ist ein reiner Fußballverein, weshalb sich die Kinderbewegungsschule ab 2020 noch um den Aufbau weiterer Sportarten im Verein kümmert.“ Jumping Fitness für Erwachsene und Kinder wird seit Mai 2019 angeboten, ab März 2020 kommen Tischtennis und Badminton sowie ab April 2020 Pound Fitness für Erwachsene hinzu. Der FC Teutonia Weiler steht auch zukünftig für ein qualifiziertes Sportangebot – für Jung und Alt.

 

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis bei den Sepp-Herberger-Urkunden geht in der Kategorie Schule und Verein an den FC Teutonia Weiler. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei der VfB Wiesloch (Badischer Fußballverband) und der FC Aufbau Sternberg aus dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern.

 

          

 

Verleihung der Sepp-Herberger-Urkunde 2020!

 

In der Kategorie Schule & Verein zählen wir in diesem Jahr zu den Preisträgern.

Wir belegen den 1. Platz aller Vereine in dieser Kategorie in ganz Deutschland.

Als besondere Anerkennung dieses Engagements, so schreibt uns die Stiftung, ist mit dieser Platzierung ein Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro verbunden.

Die feierliche Übergabe der Auszeichnung findet im Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft am 09.03.2020, um 18 Uhr, in Berlin statt.

Vorher dürfen wir eine Führung durch den Deutschen Bundestag genießen!

Wir freuen uns sehr über diesen fantastischen Start in das neue Jahr für unseren Verein, Teutonia Weiler!

 

Am 04.03.2020 begleitet uns ein Filmteam des DFB für 1 Tag an den Kindergärten, Schulen und im Vereinstraining. Dieser Kurzfilm wird dann bei der Preisverleihung in Berlin gezeigt. Tolle Werbung für den FC Teutonia 08 Weiler. 

 

 

Sepp-Herberger Urkunde 2019

Unsere Teutonia bewirbt sich in der Kategorie „Schule und Verein“ um die Sepp Herberger Urkunde 2019

 

Am 10. April 2019 werden im Belvédère Strandhotel in Spiez (Schweiz) die Sepp-Herberger-Urkunden vergeben. 65 Jahre nach dem ersten Weltmeistertitel der deutschen Nationalmannschaft, der auch als „Wunder von Bern“ in die Sportgeschichte der Bundesrepublik Deutschland einging, kehren wir an den Ort zurück, wo Sepp Herberger und sein Team im WM-Sommer von 1954 untergebracht waren. Engagierte Fußballorganisationen können sich ab sofort um die begehrte Auszeichnung bewerben. 

Im Rahmen einer Feierstunde mit prominenten Größen des deutschen Fußballs werden Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 58.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende Aktivitäten aus dem Behindertenfußball, der Resozialisierung von Strafgefangenen sowie in der Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Zusätzlich wird zusammen mit dem Softwarekonzern SAP und dem IT-Spendenportal stifter-helfen.de die Kategorie „Fußball Digital“ ausgelobt. Hier werden besonders kreative Ideen bei der Nutzung von neuen Technologien und Möglichkeiten prämiert. In der Kategorie „Sozialwerk“ wird gemeinsam mit der Horst-Eckel-Stiftung der „Horst-Eckel-Preis“ verliehen, mit dem Engagements für in Not geratene Fußballerinnen und Fußballer geehrt werden. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 15. Februar 2019. 

In den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein sowie „Fußball Digital“ werden je drei ausgewählte Vorschläge mit einem Geldpreis prämiert (1. Platz/5.000 Euro, 2. Platz/3.000 Euro, 3. Platz/2.000 Euro). In der Kategorie „Sozialwerk“ wird der mit 5.000 Euro dotierte „Horst-Eckel-Preis“ vergeben. Zusätzlich zu den Geldpreisen stellen die SAP und stifter-helfen.de 13 Soft- und Hardwaregutscheine im Wert von jeweils 1.000 Euro zur Verfügung.

 

 

Nachwuchskicker der Carl-Zuckmayer-Grundschule gewinnen Turnier des Kreises Mainz-Bingen

 

 

 
Von Jochen Werner

MAINZ-BINGEN/BINGERBRÜCK - Nach fünf Jahren war es an der Zeit, den Staffelstab in Form eines runden Leders weiterzureichen. Noch einmal gaben die Teams von acht Grundschulen im Park am Mäusetum alles, um den Kreispokal mit nach Hause nehmen zu können. Die glücklichen und verdienten Gewinner kamen diesmal aus Nackenheim, Sieger waren aber alle. Die Teilnehmer, das Team von Schulsportfachberater Stefan Herzberg und das von Christine Kohl und der Bingerbrücker Grundschule.

Im Jahr 2013 hatte Herzberg angeregt, ein solches Fußballturnier auszurichten. Kohl und Anke Herberg-Stolpe übernahmen prompt die Verantwortung, erklärten sich zur Ausrichtung bereit. Einmal fand die Veranstaltung in der Halle statt, zuletzt viermal auf dem Tartanfeld im Park. Am vergangenen Mittwoch zum vorerst letzten Mal. Grund: Alles war zu gut. Das Turnier wurde zu erfolgreich. Mehr als die Teilnahme von acht Teams lässt das Kleinfeld im Park nicht zu, und die Zahl der Absagen wurde immer größer.

 

„Frau Kohl hat die Latte sehr hoch gelegt“, lobte Bürgermeister Ulrich Mönch bei der Siegerehrung. Zwar werde künftig das spezielle Ambiente des Parks fehlen, „aber die Anlage in Büdesheim ist auch sehr schön.“ Schulleiter Christoph Greis und Frauke Wolf sind die nächsten Male mit der Grundschule am Entenbach dafür da, die Gastgeberrolle zu übernehmen. Der große Vorteil sei, erklärte Herzberg, dass man dort auf dem Kunstrasen auf mehreren Kleinfeldern parallel spielen, eventuell auch in die Rundsporthalle ausweichen könne. Viel zu tun habe es nur bei der ersten Auflage gegeben, dachte Kohl zurück, „danach war alles ganz easy und ein Selbstläufer.“ Nach dem dritten Platz im Vorjahr waren die Dritt- und Viertklässler der Carl-Zuckmayer-Grundschule aus Nackenheim diesmal besonders motiviert, erreichten durch ein klares 3:0 im Halbfinale gegen Wackernheim das Endspiel. Gegner war die Heilig-Kreuz-Schule aus Weiler, die ihre Turnierpremiere gerne mit dem Titel gekrönt hätte.

Am Ende stand überschäumender Jubel auf Seiten der Nackenheimer Mannschaft, flossen auf der anderen Seite einige Tränen. Simon konnte für Weiler die frühe Nackenheimer Führung zwar egalisieren, Dribbelkönig Younes sorgte Sekunden später aber für das 2:1, dank dem die Truppe von „Manager“ Daniel Römer den Wanderpokal erstmals mitnehmen durfte. Der Schulleiter hatte vor dem Finale bereits gut gelaunt und mit sympathischem Grinsen angekündigt: „Wir wollen gewinnen!“

 

Sein Gegenüber Jannis Mack nahm den zweiten Platz unter einem ganz anderen Aspekt mit. „Wir sehen das mal als Vorbereitungsturnier, weil wir demnächst Ausrichter der VG-Meisterschaften sind“, klang das Statement fast wie bei den Profis. Dass seine Schule im nächsten Jahr in Büdesheim sein wolle, sei selbstverständlich.

Und die Grundschule am Mäuseturm? „Wir wollten gute Gastgeber sein ...“, nahm Kohl den siebten Platz mit Humor. Immerhin wurde gegen Halbfinalteilnehmer Heidesheim diesmal beim 1:1 ein Punkt ergattert.

Aufstellung Grundschule Weiler: Lars Schäfer, Julian Klebig, Livius Burkart, Paul Dusel, Jan Biegner, Moritz Lehmann, Timan Koch, Max Hennen, Simon u. Johannes Richter

Betreuung: Heidi Höhn, Simon Hoeht, Jürgen Graffe

 

 

 

Unterstützung für Erdbebenopfer

 

 

 
Von Jochen Werner

WEILERER HEXEN Stolze Summe von 4999 Euro kommt „Fonte del Campo“ und Teutonia zugute

WEILER - Die Weilerer Hexen mit Herz sind ihrem Namen treu geblieben. Wieder einmal. Genau 4999 Euro spendete die närrische Schar um Oberhexe Michaela Wald in diesem Jahr an zwei gemeinnützige Vereine, die damit wiederum Hilfsbedürftige unterstützen: Ein Drittel wurde mit nach Italien genommen, ging an die Organisation „Fonte del Campo“, die Erdbebenopfern in den Abruzzen hilft. Die doppelte Summe wurde dem Weilerer Sportverein Teutonia für dessen gemeindenübergreifende Kinderbewegungsschule zur Verfügung gestellt.

Insgesamt 66 603 Euro konnteN die Hexen bereits an wohltätige Institutionen oder punktuell an Bedürftige spenden. Erstmals wurde in diesem Jahr mit Fonte del Campo eine ausländische Organisation unterstützt. Das Geld dort komme zu hundert Prozent den Erdbebenopfern zu, erklärte Adi Cesaro, geborener Italiener und Urgestein des Weilerer Carneval Vereins. Beim Besuch der Partnergemeinde Sona im Veneto vor einigen Wochen wurdEN einer dortigen Mitarbeiterin von Fonte del Campo gegenüber das Signal für eine gelebte Partnerschaft gesetzt. Ortsbürgermeisterin Marika Bell lobte die „super Idee“. Sogar in den TV-Nachrichten sei die Spendenübergabe gezeigt worden.

 

Dass die Spendenübergabe ein besonderer Höhepunkt sei, stand für Bell und VG-Chef Karl Thorn außer Frage. Bell blickte noch einmal auf die wenigen Stunden am Altweiber-Donnerstag, an dem eine solche Summe zusammenkam, ergänzte auch, dass dies nur dank vieler Spender möglich sei. Einer davon ist seit einigen Jahren die Firma Caretrade, die sich diesmal mit 1111 Euro am närrischen Treiben mit Herz beteiligte.

Thorn „klagte“ zwar über den „fürchterlichen Justizirrtum, mich in den Knast zu stecken.“ Etwas, was ihm als Bürgermeister dieses Jahr erneut und gleich doppelt, als Privatperson und kraft Amtes widerfahren war, lobte aber sogleich das große soziale Herz der Damen und wusste, „dass man im Käfig hervorragend bewirtet wird“. Ein besonderes Lob hatten die Veranstalter für Elisabeth Schitthof. „Sie wusste nix von ihrem Glück, aber sonst komplett Waldalgesheim“, lobten die Hexen die Spontanität von „Lies“.

 

Witzig sein und Gutes tun. Das klappt bei den Weilerern. Horst Spira und Jürgen Graffe freuten sich über die ihnen überreichten 3333 Euro. Die Teutonia sorgt mittlerweile an fünf Grundschulen und sieben Kindergärten für Kinderbewegung. Bei Ferienfreizeiten können nun bedürftige Familien und auch Flüchtlingskinder unterstützt werden. Was übrig bleibt, so die Vereinsvorsitzenden, gehe in die Jugendarbeit des Clubs. Die finanziellen Nöte vieler Familien würden zunehmend größer: Die Teutonia biete auch eine Hausaufgabenbetreuung an.

 

 

 

Sternstunde für engagierte Vereine

MVB übergibt Sterne des Sports

Die Preisträger der Mainzer Volksbank (MVB) des diesjährigen „Sterne des Sports“-Wettbewerbs stehen fest. Der Mainzer Ruder-Verein 1878 e.V. gewinnt für das Bundesland Rheinland-Pfalz, der
Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden e.V. für das Bundesland Hessen.

 

Renommierte Jury

Am 13. September 2016 wurden von der Mainzer Volksbank zahlreiche Vereine für deren gesellschaftliches und soziales Engagement in der Region ausgezeichnet. Im Zuge des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ ehrte die Genossenschaftsbank insgesamt 59 Vereine. Zwei „Große Sterne des Sports in Bronze“ gehen an die Gewinnervereine, die von einer renommierten Jury im Vorfeld aus allen Bewerbern ausgewählt wurden. Zu dieser Jury zählten Bürgermeister Günter Beck, TSV Schott-Vorstand Till Pleuger, VRM-Sportchef Dennis Rink, der stellvertretende Geschäftsführer des Sportbunds Rheinhessen, Thorsten Richter, Speerwerfer und Olympionike Julian Weber sowie MVB-Generalbevollmächtigte Barbara Bug-Naumann.

Sieger aus zwei Bundesländern

Auch in diesem Jahr war die Resonanz auf den Wettbewerb sehr groß, was sich in den zahlreichen Bewerbungen widerspiegelt. Insgesamt hat die MVB an diesem Abend Preisgelder in
Höhe von 35.500 Euro an die ersten 20 Plätze vergeben. Die Sieger Die Mainzer Volksbank ist mit ihrem Geschäftsgebiet sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Hessen vertreten, daher werden gleich zwei Sieger mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ ausgezeichnet. Für das
Bundesland Hessen überzeugte der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden e.V. die Jury.

In deren „Judo-Akademie“ wird nicht nur der Leistungssport gefördert, sondern insbesondere auch sehr viel Wert auf die Ausbildung der Vereinsmitglieder in Schule, Integration und sozialer Kompetenz gelegt.
Für das Bundesland Rheinland-Pfalz überzeugte der Mainzer Ruder-Verein 1878 e.V. mit seinem Projekt „Rudern für Kinder und Jugendliche mit Krebs“. Krebspatienten erhalten hierbei die Möglichkeit, sich in Gemeinschaft sportlich zu betätigen und dabei auch freundschaftliche
Verbindungen zu schaffen.

 

Tolle Projekte auf den folgenden Plätzen

Der Vorsitzende des MVB-Vorstands, Uwe Abel, und die MVBGeneralbevöllmächtigte
Barbara Bug-Naumann beglückwünschen in großer Runde die Sieger und loben die herausragende Arbeit, die alle Vereine für die Region leisten. Zusammen mit Bürgermeister Günter Beck und dem Vorstandsmitglied des TSV Schott Mainz, Till Pleuger, überreichen beide die „Großen Sterne des Sports in Bronze“ und jeweils 5.000 Euro Preisgeld an die Gewinner. Mit dieser Auszeichnung nehmen die Vereine automatisch an den jeweiligen Landesentscheiden der Sterne des Sports in Rheinland-Pfalz und Hessen teil.

Über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 3.000 Euro kann sich der TSG 1846 e.V. Mainz-Bretzenheim freuen. Die Jury würdigt damit das Vereinsprojekt „Kinner-vun-de-Gass“, das Kinder zum Beispiel mit Fußball-Camps eine sportliche Beschäftigung bietet sowie Integration und
Freundschaften fördert.

Auf Platz drei begeisterte der Sportverein SV Goethe e.V. mit seinen Präventionsscouts. Der Verein klärt hierbei Kinder und Jugendliche vor Ort über Drogenmissbrauch und Suchtprävention auf. Hierfür gab es ein Preisgeld von 2.000 Euro. Die Plätze vier bis zehn durften sich je über ein Preisgeld von 1.500 Euro freuen. Die Platzierungen elf bis zwanzig erhalten jeweils 1.000 Euro.

 

 

Die Preisträger im Überblick
Platz Verein Projekt Preisgeld
1 Mainzer Ruder-Verein von 1817 e.V. Rudern für Kinder und Jugendliche mit Krebs 5.000 EUR
1 Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden e.V. Judo-Akademie Kim-Chi 5.000 EUR
2 Turn- und Sportgemeinschaft  1846 e.V. Mainz-Bretzenheim Jugendkonzept "Kinner vun de Gass" 3.000 EUR
3 Sportverein Goethe e.V. Präventionsscouts 2.000 EUR
4 Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim Der Depression Beine machen! Laufen gegen die Depression. 1.500 EUR
5 Mombacher Turnverein 1861 e.V. Was geht! Sport, Bewegung, Demenz 1.500 EUR
6 FC Teutonia 08 Weiler Kinderbewegungsschule Projekt Kita's 1.500 EUR
7 Turn- und Sportgemeinde Drais 1876 e.V. Tischtennis für Blinde 1.500 EUR
8 Turnverein Laubenheim 1883 e.V. Fir für die Zukunft - Gesundheitsmanagement im Verein 1.500 EUR
9 DLRG Kreisgruppe Rhein-Main Mainz-Kastel e. V. Notunterkunft für Menschen, die durch Feuer oder Wasser in Not geraten sind 1.500 EUR
10 Teakwondo Club Ingelheim TCI-gelebte Integration von der Basis bis zum Olympiakader 1.500 EUR
11 Turn- und Sportvereinigung 1895 e. V. Zornheim Benefizspiel Hilfe für Mike 1.000 EUR
12 Segel-Club Eich / Revier Ingelheim Gewinnung von ehrenamtlichen Helfern 1.000 EUR
13 Fußball Sportverein Nieder-Olm e.V. Sport kennt keine Grenzen - Integration der Flüchtlinge in Nieder-Olm 1.000 EUR
14 FC 1959 Udenheim e.V. Welcome 1.000 EUR
15 Judo-Club Kim-Chi Mainz e.V. Judo macht Schule 1.000 EUR
16 DLRG Ortsgruppe Nieder-Olm/Wörrstadt Schwimmkurse für Asylbewerber 1.000 EUR
17 Sportverein 1919 Mainz-Gonsenheim Sportliche Erfolge und Integration 1.000 EUR
18 Sportclub SC Lerchenberg e. V. Integration durch Interaktion beim Sport 1.000 EUR
19 Verein für Leibesübungen Fontana Finthen Mädchenförderung durch Sport 1.000 EUR
20 Verein der Sportfreunde Dienheim 1927 e.V. Neuausrichtung als integrativer Mitmach-Verein 1.000 EUR

 

Sieger bald bei Landesentscheid dabei

Mit dem Gewinn des „Großen Sterns des Sports in Bronze“ sind die beiden Gewinner für den großen Landesentscheid qualifiziert, bei dem es um den „Großen Stern des Sports in Silber“ geht. Hier treten die Gewinner der einzelnen Volks- und Raiffeisenbanken der jeweiligen Bundesländer um die Qualifikation zur finalen Preisverleihung in Berlin an. Dort geht es dann
um den „Großen Stern des Sports in Gold“ und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Der „Oscar des Breitensports“
Die „Sterne des Sports“ haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb entwickelt. Die Volksbanken Raiffeisenbanken und der DOSB zeichnen dabei gemeinsam Sportvereine für ihr soziales Engagement aus.

 

Sterne des Sports in Bronze, Auszeichnung in Mainz

Die Mainzer Volksbank zeichnete auch in diesem Jahr wieder die besten 20 Vereine aus dem Geschäftsgebiet Rheinhessen, Alzey, Worms und Raum Wiesbaden aus. Die beiden Gewinner qualifizierten sich für die Verleihung des Titels in "Silber".

Bei der ersten Teilnahme unseres Vereins belegten wir mit unserem Kita Projekt den 6. Platz. Diese Auszeichnung nahm der Geschäftsführer der Mainzer Volksbank vor und überreichte unserem Verein einen Scheck über 1.500,- €.

Die bestplatziertesten Vereine hatten echt tolle Projekte, so daß man mit der Platzierung mehr als zufrieden sein kann. Auf ein Neues im nächsten Jahr.

 

 

Sterne des Sports

Die Kinderbewegungsschule des FC Teutonia 08 Weiler gehört zu den Preisträgern bei "Sterne des Sports". Die Auszeichnung in Bronze verleiht die Jury unserem Verein für das Projekt " Kinderbewegungsschule Projekt Kita's". Teutonia Weiler gehört zu den 20 Teilnehmern aus dem Geschäftsgebiet der MVB in Hessen und Rheinland-Pfalz, die diesen Preis erhalten. 

Die Jury, bestehend aus Vertretern der städtischen Sportverwaltung, der Medien, von Sportvereinen und unseres Hauses sowie prominenter Sportler, hat uns diese Auszeichnung zuerkannt. Die Verleihung der "Sterne des Sports" 2016 findet statt

 

                                          am Dienstag, 13. September 2016 um 17:30 Uhr

                                          im MVB-Forum, Eingang Filiale Neubrunnenplatz

 

Dort wird der Landessieger für die "Sterne des Sports" in Silber auf Landesebene gesucht. Der Sieger fährt nach Berlin zum Bundesfinale "Sterne des Sports" in Gold.

 

 

 

 

MVB

VR Bank

 

 

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